Freitag, 7. März 2008

ôÔ

wieviele blaue flecken ..

.. haben eigentlich so durchschnittlich ..

..auf einem 1,58 meter großen menschen platz?!


[der startschuss zum selbstversuch ward längst gegeben, aber ich muss kapitulieren .. ich komme mit dem zählen nicht mehr nach .. ]

Dienstag, 4. März 2008

sie.

heute nacht lief ich plötzlich alleine
da wo vier waren nur noch 2 beine

trotzdem lief ich und stand dann am wasser im sand
gespannt ob die see zu mir her sah

und ich sah, dass der strand nur das ende vom land
und nicht mehr der anfang vom meer war

mein kompass, mein anker, mein ufer
mein lotse, mein leinen-los-rufer

wo bin ich, wenn hier nicht mehr hier ist
wo bin ich, wenn du nicht mehr bei mir bist


jetzt räuspert die stille sich spürbar
und ein fleck an der wand, wo die tür war
macht mein zimmer so klein, du fällst mir nicht mehr ein

ich durchsuch mich und kann dich nicht finden
und ich bind mir zum schein deinen schatten ans bein
um für stunden noch schonzeit zu schinden

mein kompass, mein anker, mein ufer
mein lotse, mein land-in-sicht-rufer

wo bin ich, wenn hier nicht mehr hier ist
wo bin ich, wenn du nicht mehr bei mir bist


ich ruf dich in halbleeren räumen
reisse schubladen aus meinen träumen

ich durchwühle die nacht, spüre jeden der lacht
und versuch, mir ein lächeln zu stehlen

hab im tag der erwacht, kein licht angemacht
aus angst, du könntest nicht fehlen

mein kompass, mein anker, mein ufer
mein lotse, mein land-in-sicht-rufer

wo bin ich, wenn hier nicht mehr hier ist
wo bin ich, wenn du nicht mehr bei mir bist


[wir sind helden - kompass]




.. weil es so viele gibt, die ich mir selbst mal mehr, mal weniger präsent, aber doch nie zu nahe halte ..
aber nur sie die eine, meine partizipantin, ist, bei der ich ganz ehrlich und wirklich nicht nur vorgebe, sie ernst zu nehmen.

<3


und jetzt track 17 ..

weiter, weiter, ins verderben .. wir müssen leben, bis wir sterben ..

"bah .. ich hab jetzt schon so viele mitarbeiterberichte geschrieben!"
"mhm .. "
"wie lange sind wir jetzt eigentlich schon da?"
"mh .. moment .. [mithilfe meiner finger wird sich das bewerkstelligen lassen - ich .weiß. es .. xD] .. september .. oktober .. november .. dezember .. jänner .. februar .. märz .. öh - sechs monate? kann das sein?"
"[das ding mit den fingern kann sie ganz offensichtlich auch] september . oktober . november . dezember . jänner . februar . märz. stimmt. ein halbes jahr!"
"oh gott - es is der vierte! es is HEUTE ein halbes jahr."
"und niemand hat kuchen mitgebracht .. was egal ist, weil ich sowieso nichts süßes essen darf."
"stimmt .. aber es hat auch niemand schnitzel mitgebracht. was auch egal ist, weil ich kein fleisch essen darf."
"mh .."
"mh .. ich werd dann mal eine halbe kerze auf meinen kalender zeichnen!"



wo zum minutenraubenden vergangenheitsteufel geht die zeit hin ..



ähnliche situation gestern abend:
"du schläfst bei ihr, nachdem wir gerade drei wochen getrennt sind .. "
"es sind fünf."
"was?"
"fünf. es sind fünf wochen."
"nein, es sind drei!"
"zähl nach, es sind fünf."
.. .. .. "stimmt."

.. und warum kann sie niemand anhalten?

Montag, 3. März 2008

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!

FREUDE!



GLÜCKLICH!



AAAAH!!!

Sonntag, 2. März 2008

da . da . da .

"ich will aber, dass du isst!"

.. wenn ich diesen satz noch einmal zu hören bekomme, laufe ich amok.
im ernst.
man sollte doch eigentlich davon ausgehen können, dass ich mit meinen 23 jahren sehr wohl auf mich selbst aufpassen kann.
also lasst mich in frieden.


.. in der nacht auf samstag hab ich zum ersten mal seit über zwei jahren neben jemandem geschlafen, der nicht tonja ist.
.. und da war sie wieder, diese perfektionsbegierde und die panik, irgendetwas falsch zu machen.
leg dich halbwegs gerade hin .. aber nicht zu steif, das ist unsympathisch.
halt dich fest .. aber an stellen, die unverfänglich sind. und nicht zu sanft, das sieht aus, als wolltest du gar nicht .. auch nicht zu fest .. sonst bist du eine klette.
achte darauf, wie du atmest. atme nicht zu schnell .. erwecke aber auch durch slowbreathing nicht den eindruck, dass du gleich wegsterben wirst.

so viele dinge, auf die es zu achten gilt .. und trotzdem geht´s letztendlich schief:
"awww .. du bist sogar süß, wenn du schläfst und schnarchst!"

na sauber .. fuck off ..

trotzdem .. wiederholungspotenzial: + 11.300

dann hat man mich letzte woche einmal "asoziales österreichisches pack" genannt. der grund ließ sich so leicht nicht feststellen .. im grunde dürfte es aber an der "neuen emotionalen bindung" gelegen haben. was eigentlich auch absolut irrelevant ist. so lass ich mich nicht nennen und "ach, ich habe überreagiert." wird als entschuldigung nicht hingenommen und den besuch, der eigentlich anstand, kann man sich damit auch sehr gerne sonstwohin stecken. <3
bedürfnis nach weiterem kontakt: - 290

ich hab meine schwester seit gefühlten 38 monaten nicht mehr gesehen.
ja - gut - es waren in wirklichkeit "nur" drei wochen, trotzdem ist das viel zu lange.
alles nur, weil das stück sich lieber in paris rumtreibt .. (;
aber zumindest steht fest, dass die nächste addictsactionmission die unsrige ist und dass uns selbige nach venedig führen wird.
vorfreude: + 40.000

weiters war dann ja auch noch das da.
mit der, die einen bei einem während den opening credits dahingeschwärmten "oh gott, sogar die schrift macht mich an .. " nicht schief ansieht .. auch nicht so tut, als würde sie einen verstehen, sondern das auch nachvollziehen kann und minutenlang zustimmend "mah, wie geil .. gott, ist das geil!" vor sich hin murmelt. [ <3 .. ehrlich!]
wiederholungspotenzial: + 21.000

gerade mache ich mich fertig für abolutes oldschool extreme dvding .. und man will mir zu essen geben.
daher der anfangssatz.

aber wenn ich den heute noch einmal höre ..
.. ja .. den rest kennt man ja ..

( ^-^)/"

Freitag, 29. Februar 2008

autsch!

wilde nächte ..

.. hinterlassen wilde spuren.

Mittwoch, 27. Februar 2008

hold tight, count on three ..

nachdem sich mein schlafausmaß mit steigender "neues zuhause"-verbundenheit umgekehrt proportional rapide verringert hat, durfte selbiges letzte nacht seinen höhepunkt genießen.

bis 4 uhr früh in der verführungsbar liegen hängen geblieben, wohlwissend, dass am nächsten tag zwei stunden später aufzustehen und ins büro zu fahren ist .. darauf allerdings ob der bewusstseinsraubenden kussqualitäten der gefährlichsten barkeeperin der welt, kombiniert mit der schon wieder abgesperrten bar, in der wir schon wieder als letzte übrig geblieben waren, so überhaupt nichts gegeben .. sich von eben jener person mitsamt terrorhund nachhause bringen lassen, ins haus, ausgezogen, hingelegt, gepennt.

zwei stunden später, als mein handy mir weckermäßig ganz viele penen [PENEN!!!!!! ( ò_ó)] um die ohren geschmissen hat, tatsächlich aufgewacht .. die mit diesem üblen, typischen barrauchalkoholgemischgeruch überzogenen klamotten per fußtritt aus dem bett befördert .. ein gefühl im mund, als hätt ich am vorabend stundenlang über die theke geleckt .. und mit schmerzen am hals, die sich anfühlten, als wär mir ein traktor darübergedonnert [drei minuten später, dank genauerem betrachten im spiegel, die erkenntnis, dass mein hals auch danach .aussieht. .. ôÔ] ..

aufgestanden, unter die dusche gewankt, eiskalt geduscht, danach noch ewig stehen geblieben und .. vor mich hingegrinst.

viel zu viele nette sätze, die stunden zuvor gesagt und viel zu viele geständnisse, die getätigt wurden. viel zu viele erinnerungsflashs und viel zu viele noch nicht zur praxis gebrachten theorien.

einfach alles in allem viel zu viel, als dass ich mich hätte über mich ärgern können.


spontanfahrgemeinschaft mit dem nachbarhäschen [das im endeffekt auch nur drei stunden vor mir den heimweg angetreten hatte] gegründet, um nicht gefahr zu laufen, restalkoholisiert meinen wagen gegen einen baum zu wickeln.

"brauchst du´s warm? soll ich heizen? wenn ich beschwippst bin, hab ich´s gern kalt .. deshalb würd ich jetzt gern die fenster öffnen!"

.. ist nicht unbedingt ein satz, den man als beifahrer gerne von dem lenkenden menschen neben sich hören möchte.
aber selbst das war egal.

ich saß da .. hätte unter "normalen" umständen um mein leben gebangt .. aber .. hab vor mich hingegrinst.

hab 8,5 stunden lang im büro ausgeharrt, beinahe produktiver als an einem "normalen" tag.
auch nur läppische zweimal eingepennt .. dank den bestesten und kooperativsten kolleginnen ist das aber keinem aufgefallen ..

den rest der zeit hab ich geackert wie eine besessene .. und .. ständig vor mich hingegrinst.

danach sponanitätsshopping mit dem exkätzchen, dabei auch nur einmal in die versuchung eines eifersuchtsstreitgesprächs gekommen ["du solltest zum hautarzt gehen!" - "weil?" - "naja .. sieh dir deinen hals an .. " - "und was soll ich dem hautarzt sagen? helfen sie mir, man hat an meinem hals herumgekaut!?"] und den rest der zeit absolut harmonisch [zweimal wohl sogar .zu. harmonisch .. ôÔ] durch das einkaufszentrum geschlendert .. mich nicht einmal daran gestört, dass .sie. eine halbe stunde lang in einer parfümerie nach "dem richtigen duft" gesucht hatte ..
nein .. ich war dabei .. und hab gegrinst.

was darauf folgte, war wenig spektakulär:
essen mit dem besten nachbarshäschen der welt, eine irre autobahnfahrt und ein absolut kaputtes ins-bett-fallen.

und da bin ich jetzt noch immer.
und werde heute wohl auch nicht mehr in der lage sein, noch einmal aufzustehen.
lieber einfach einschlafen ..
.. grinsend.

und morgen wird sich das nicht ändern.

abends endlich endlich endlich mit der bestesten ins kino, vermutlich johnny depp [wenn auch singend .. ] anschmachten und ..

.. viiiiiiel grinsen.

( ^-^)/"

2 ma aaaaddict!!!

Cyanide and Happiness, a daily webcomic
Cyanide & Happiness @


nein, ich lache natürlich nicht!!
.. ich kicher mit vorgehaltener hand psychopathenmäßig in mich hinein .. chichi ..

warum mir ..

.. die chaoten bei burger king viel sympathischer sind als die gutentagihrebestellungbitte-profirestauranthäschen bei McD:

* wenn man sich einmal in seinem leben dazu entschließt, durch den drive-in zu fahren, versagt natürlich dieses gegensprechsgerät. aber das merkt man erst dann, wenn eine dieser wunderbar adrett gekleideten burgerfrauen um die ecke springt, primatensimilare stellungen annimmt und einem klar zu machen versucht, dass man nach vorne kommen soll.

* ist man dieser anweisung nachgekommen und nach vorne zum bedienungsfenster gefahren, wird über einen hinweg geblickt und zuallererst werden flauschigere kunden begrüßt. auf eine art und weise, die einen leicht nervös machen kann .. ôÔ

* nachdem letztendlich irgendwann doch von einem notiz genommen wurde, nimmt man nicht etwa eine bestellung auf [aus dem grund ist man ja immerhin auch nicht gekommen] .. nein .. erst jammert man dem kunden vor, wie sehr einem die hände schon brennen, weil man den ganzen tag toiletten geputzt hat [äh .. hellou?!] .. immerhin sei man ja bereits seit 11 uhr im dienst und bis man nachhause kann, ist es noch "soh langö hün" .. ahja .. danke ..

* hat man es irgendwann doch geschafft, in den atempausen zwischen der erläuterung der ätzenden wirkung von toilettenreinigern und der schilderung der technik, wie man die teile am besten sauber bekommt, seine bestellung aufzugeben und hat madame systemgastronomie das alles aufgenommen, kann es durchaus passieren, dass man als glänzenden abschluss des begriffstutzigen kundengesprächs folgende frage gestellt bekommt:

"zum mitnehmen?"




ääääh .. ja .. drive-in .. auto und so ..

Sonntag, 24. Februar 2008

stumblin in ..

die letzte woche hatte in etwa begonnen, wie die vorherige geendet hat.
sonntag abend im kino mit dem exkätzchen .. mich dabei im stillen und mit vorgehaltener hand über jedes zusammenzucken gefreut, aber natürlich brav auf abstand geblieben ["bitte net so schaun .. ich will dich nicht küssen müssen .. " hrhr .. ], danach ein total privates treffen mit jemandem, der eigentlich laut meinung der restlichen bevölkerung überhaupt kein privatleben haben sollte.
plus hund.
hyperaktiver terrorhund.

und die tage darauf viel zu viel unterwegs gewesen, wiederholt viel zu wenig geschlafen, die einzige ruhepause in der asservatenkammer im hinterzimmer der verführungsbar verbracht, viel zu viel gute musik gehört, viel zu viele menschen kennengelernt, viel zu brutal ein herz gebrochen, dafür tags zuvor von jemand anderem viel zu sehr um den verstand geküsst geworden.

und seit freitag bin ich zuhause, lieg nur rum und bin übertrieben familiär, lass mich von meinem vater fleischlos bekochen, von meinem psychopathenkitty abwechselnd umschleichen, um dann halb zu tode gebissen zu werden und warte, bis mein addict endlich nachhause kommt.

mein zeug steht bereits gepackt in der ecke, nur darauf wartend, wieder an den schauplatz des verderbens gebracht zu werden ..

und trotz allem fehlt mir etwas.
fehlt mir .jemand.
viel mehr, als ich es überhaupt zugeben würde.
aber ich bin zuversichtlich, was diese woche betrifft.
es ist viel zu lange her ..

chichi

"du rufst mich an? um die uhrzeit? während dem arbeiten?"
[ca. 22:30 uhr, sie ist besitzerin einer bar und vorangegangen waren über milliarden tage ungefähr 714.000 sms]
"mh .. ja .. ich .. mh .. "
"wie uncool - bei dir läuft nichtmal meine musik."
"eh .. ja .. ich hab vorhin nur wegen dir diesen korn-song gespielt .."

awwwwwwwww ... <3
\( ^-^)/



Samstag, 23. Februar 2008

family portrait

vor mir - meine großmutter.
ihre brüste hat sie lässig auf der tischkante vor sich "abgestellt", in der einen hand eine zigarette, mit der anderen kratzt sie sich ständig am handgelenk. blutet.
links von mir - meine tante.
angeregt im gespräch, stellt fragen, die die anderen im ansatz beantworten und dann aber trotzdem mit mutantenmäßigen riesenschritten umgehen, um wieder auf etwas ganz anderes bezug zu nehmen.
rechts von mir - meine mutter.
in der rechten hand ihre kaffeetasse, im linken arm mich. liebe.
daneben - mein vater.
noch schlaftrunken, widerspricht ständig meiner großmutter, sagt ihr zweimal, dass das und das "gaaaanz anders" sei .. nur, um den bruchteil eines augenblicks danach doch mit "obwohl .. jetzt, wo du´s sagst" anzukommen. trinkt aus, nimmt die üblichen lebensmittel, die er "vergessen" hat, zu kaufen, mit und geht. typisch und genau deshalb so liebenswert.

und ich sitz in der mitte. über eine stunde lang.
sag kein wort.
sitz da, trink meinen kaffee und hör mir geschichten von leuten an, die ich nicht kenne. weiß jetzt zwar, dass irgendwer tot, irgendwer im gefängnis und irgendwer mittlerweile reicher erbe ist, hab mir allerdings weder die namen gemerkt, noch, warum meine leute diese menschen kennen.

ich hab meine entscheidung, auszuziehen, bislang keine sekunde bereut .. aber ich komme noch immer so verflucht gerne nachhause zurück.
ich muss überhaupt nichts sagen. ich muss nur dort sitzen.
neben meiner mutter, die zwischen den ganzen lästereien und dem warmhalten der gerüchteküche immer wieder meine hand nimmt, um darauf herumzutätscheln.

ich liebe sie.
alle.

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